Wir empfehlen die zentrale Beschaffung über die Hausverwaltung - warum?

Nicht nur unserer Meinung nach gehen Hausverwaltungen unnötige rechtliche Risiken ein, wenn Sie die Organisation von Legionellenschutz-Filtern zur Abwehr von Mietminderung und Erkrankungen den Nutzern der Wohnungen überlassen.
Ausländer können oft die Aushänge nicht lesen, ältere Bewohner verstehen oft nicht worum es geht und für die, die dem Kreis der Risikogruppe zuzuordnen sind besteht ein erhöhte Gefährdung bereits weit vor dem technischen Maßnahmewert von 10.000 KBE.

Das wird zukünftig auch zu mehr Rechtsstreits führen, wie man jetzt bereits beobachten kann. Auch der reine Fokus auf Normen, ohne den aktuellen wissenschaftlichen Stand mit zu berücksichtigen ist kritisch, da zum Einen die Normen der Wissenschaft 3-5 Jahre hinterher hinken und  zum Anderen nicht jede theoretisch ausgearbeitete Norm sich in der Praxis bewährt - sonst würde es ja auch nicht regelmäßig zu Änderungen dieser Normen kommen.

In jedem Fall sollte man vor einer teuren Sanierungsmaßnahme die einzelnen Vorschläge genau prüfen. Was bereits erwiesen ist - thermische Desinfektion oder Dauerdosierung mit Chemie helfen nicht und schädigen die schon in die Jahre gekommenen Wasserleitungen (Wasserschaden droht!). Kurze, örtlich begrenzte Stoßdesinfektionen in den einzelnen Stichleitungen sind hier als Alternative dann das kleinere Übel. (Zu dieser Lösung gerne mehr Information auf Anfrage)

Man kann im Falle von Duschverbot klar von der Situation "Gefahr im Verzug" ausgehen. Das wird dann spätestens relevant wenn etwas passiert. Daher sollte es kein Problem darstellen, wenn Hausverwaltungen gemeinsam mit Beiräten beschließen für die Bewohner entsprechende Legionellenschutz-Filter zu organisieren und einheitlich im Rahmen der sowieso notwendigen Sanierungen zu verrechnen.

 

Die zentrale Beschaffung bewahrt Eigentümer davor, dass einzelne Mieter eine Mitminderung als lukrativer erachten als Ihre eigene Gesundheit.
Hausverwaltungen und die Gesundheitsbehörden ersparen sich die einzelnen Anrufe von Mietern und Eigentümern, wenn diese erste Maßnahme bei Duschverbot bereits umgesetzt und nicht nur angekündigt bzw. mitgeteilt wird. Den einzelnen Mietern und Eigentümern diese erste Schutzmaßnahme zu überlassen birgt Risiken für alle Beteiligten.
Wichtig!
Diese Filter sind nur für diese Notfälle vorgesehen und nicht zum Dauereinsatz geeignet, da keine regelmäßige, vollautomatische Reinigung erfolgt und auf Dauer diese Lösung auch zu teuer ist.
Hier bieten wir zentrale, vollautomatische Filter (Ultrafiltration) zentral am Hausanschluss und mobile UF-Anlagen zur zeitweisen Reinigung der Warmwasser-Zirkulation an. Diese halten auch Viren und Bakterien, die Korrosion verursachen, zurück.

 

Wir schicken Ihnen gerne allgemeine Infos zB aus der Sicht der Versicherungswirtschaft und technische Lösungsansätze zu.